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Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

Deutsch ist die Saar

Deutsch ist die Saar

Das Saarlied folgt der Melodie des alten Bergmannsliedes "Gück auf, Glück auf". Hanns Maria Lux schrieb den Text bereits 1920. Bis zur Saarabstimmung 1935 entwickelten sich mehrere Versionen, die von der NSDAP propagandistisch eingesetzt wurden. Auch bei der Volksabstimmung 1955 wurde das Lied von den Befürwortern der Angliederung an die Bundesrepublik oft im Wahlkampf eingesetzt. Noch lange galt es vielfach als "inoffizielle Hymne" des Saarlandes. Die unter der Regierung Johannes Hoffmann 1950 eingeführte "neue" Saarhymne,"Ich weiß wo ein liebliches...", fand bei der Saarbevölkerung nie einen vergleicbaren Zuspruch und war nach der Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik praktisch nicht mehr zu hören.

Rita Dadder

Deutsch ist die Saar, deutsch immerdar,
Und deutsch is unseres Flusses Strand
Und ewig deutsch mein Heimatland,
Mein Heimatland, mein Heimatland.
Deutsch bis zum Grab, Mägdlein und Knab'
Und deutsch das Lied und deutsch das Wort
Und deutsch der Berge schwarzer Hort,
Der Berge schwarzer, schwarzer Hort.
Deutsch schlägt das Herz stets himmelwärts,
Und deutsch schlugs, als uns das Glück gelacht
Und deutsch schlägts auch in Leid und Nacht,
In Leid und Nacht, in Leid und Nacht.
Reicht euch die Hand, schlinget ein Band
Um junges Volk, das deutsch sich nennt,
In dem die deutsche Sehnsucht brennt
Nach dir o Mutter, nach dir, nach dir.
Ihr Himmel, hört! Jung Saarvolk schwört;
So lasset uns es in den Himmel schrei'n:
Wir wollen niemals Knechte sein,
Wir wollen ewig Deutsche sein!

Text: Hanns Maria Lux
Die Melodie folgt dem alten Bermannslied "Glück auf, Glück auf".

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Vorschaubild oben links: Rita Dadder

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