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Hans-Jürgen Malles
Kennst du Friedrich Hölderlin?

Seine Werke gehört neben denen Goethes und Schillers zu den bedeutendsten der deutschen Klassik, auch wenn sein Leben im Wahnsinn endete. Eine Hinführung zum Verständnis von Hölderlins Persönlichkeit und Werk bietet Deutschlehrer Malles hier. Der Leser erhält Einblicke in ein facettenreiches Leben voller Höhen und Tiefen und darf teilhaben an Hölderlins Begeisterung für die Französische Revolution und die griechische Antike. Auch die Liebe zu Susette Gontard soll nicht unerwähnt bleiben.

Schnibbelsches Bohnesupp

Zutaten

500 g grüne Bohnen
250 g Kartoffeln
1 große Karotte
ein Viertel Knolle Sellerie
1 Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
2 Becher saure Sahne
etwas Muskat und Liebstöckel
2 l Wasser
etwas heller Balsamico
etwas Zucker

Alle Zutaten putzen und auf gleichgroße, schmale Schnipsel (deswegen Schippelsches-Bohnensupp) in halber Daumennagelgröße schneiden.
Getrennt voneinander aufbewahren.
Karotte, Sellerie und Lauch mit Knoblauch in 1-2 EL Öl in einem großen Suppentopf anbraten. Mit Zucker karamellisieren. Salz hinzugeben und mit hellem Essig (am besten Balsamico, da wenig Säure) ablöschen. Kurz einkochen lassen. Mit 1,5 bis 2 Liter Wasser auffüllen. Kartoffeln und Bohnen hinzugeben. Ca. ¾ Stunde köcheln lassen, bis Kartoffelstücke sich sehr leicht mit einem Stampfer zerdrücken lassen. Nach Bedarf einfach Wasser hinzugeben - oder weiter köcheln lassen, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat. Sie sollte jedoch leicht flüssig bis maximal sämig sein.
Etwas abkühlen lassen und saure Sahne einrühren. Mit etwas Muskat abschmecken. Salzen nach Belieben.
Liebstöckelblätter in schmale Streifen schneiden und über angerichtete Teller geben, oder in einer Schale beistellen (ersatzweise einfach Maggi bereitstellen). Auf Wunsch einen weiteren Klecks saure Sahne in die Teller geben.

Typischerweise serviert man es mit frischem Zwetschgenkuchen auf Hefeteigbasis. Oder aber auch mit Apfelpfannkuchen.

Hinweis: Dieses Rezept ist ein typisches saarländisches Herbstrezept. Meist wird es zur Kirmes gekocht - wenn man nicht genau weiß, wann die Lieben nach Hause kommen. Aufgewärmt schmeckt die Suppe nochmal so gut.

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gefunden von Uta Plisch

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