Saarland Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.saarland-lese.de
Unser Leseangebot

Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


Unser Leseangebot

 

Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

Tiefe Frühlingsgefühle

Tiefe Frühlingsgefühle

Herbert Kihm

Es war im Frühjahr 2009, als von SR3 Saarlandwelle ein Gedichtwettbewerb um das schönste Frühlingsgedicht ausgeschrieben wurde. Sehr erstaunt war bald darauf der Moderator Bernd Stigulinszky, als er den Sieger dieses Gedichtwettbewerbs anrief und feststellte, dass er eine Telefonnummer in Cuxhaven gewählt hatte. Wieso nimmt ein Cuxhavener an einem Wettbewerb des Saarländischen Rundfunks teil? - Der gebürtige Saarländer Herbert Kihm, der nicht nur Gedichte, sondern u.a. auch hübsche Mundartgeschichten und historische Artikel verfasst, erzählte also zunächst telefonisch und nicht viel später bei einem Besuch im Saarland auch persönlich seine Vita. Das Siegergedicht, das wir hier vorstellen, und an dessen mehrdeutigen „tiefen Gefühlen" nicht nur Saarländer ihre Freude haben dürften, ging an besagtem Tag erstmals mit einem Live-Interview über den Äther.

Rita Dadder

Tiefe Frühlingsgefühle

Wärmend dringt der Sonne Strahl, der Blumen Düfte,
tief in der Erden dunkle Klüfte.
Selbst die Maulwürfe, die ansonsten blind
gegen alle Reize sind,
spüren nun, dass Leben nicht nur Nahrung,
sondern ab und an auch Paarung.
Doch diese hochzeitsfrohe Zeit,
hält für Herrn Backes Frust und Zorn bereit:
Denn, wenn die Verliebten in der Tiefe raufen -
häufen oben sich die Maulwurfshaufen!

 

 

*****

Fotos: Rita Dadder

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Der Fluss
von Wulf Kirsten
MEHR
Herzenssache
von Guido König
MEHR
Anzeige: