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Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

Kunstausstellungen  in der Scheune

Kunstausstellungen in der Scheune

Ferdinand Luxenburger

Kultur im Dreiländereck

Kunstausstellungen sind etwas für große Städte oder gar Metropolen, so das gängige Klischee. Deshalb verwundert es, wenn man diesen Begriff in Zusammenhang mit dem 550-Seelen Dorf Oberleuken, einem Ortsteil der Gemeinde Perl im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg, hört.

Sicher haben die schöne Landschaft und das bäuerliche Leben in und mit der Natur bei Manfred Ludwig den Wunsch geweckt, das Gesehene malerisch festzuhalten. Nach verschiedenen Malkursen und Kontakten zu Künstlern in der Region entstanden aus seiner Hand zahlreiche Bilder mit den verschiedensten Maltechniken von der Bleistiftzeichnung bis zum Ölbild.

Schließlich war die Zahl der Bilder recht beachtlich und schon kam ein anderes Talent von Ludwig zum Tragen: Er organisiert gerne Dinge, die ihm am Herzen liegen. Also hat er, der lange Jahre auch noch kommunalpolitisch tätig war, sich gleich gesinnte Künstler gesucht und mit ihnen 1982 zum ersten Mal seine Bilder in der Kreissparkasse in Merzig ausgestellt. Bald folgten weitere Ausstellungen in der näheren und weiteren Umgebung sowie in Luxemburg.

Auf der Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort kam dann später die Idee, die eigenen und die Kunstwerke anderer in dem renovierten Landwirtschaftsteil seines Bauernhauses zu präsentieren. Die erste Ausstellung in der Scheune und dem Stall fand 2004 statt. Es folgten in den Jahren 2005 und 2007 weitere Ausstellungen mit dem Motto „Kunst und Kultur im Dreiländereck".

Manfred Ludwig bei der Vernissage
Manfred Ludwig bei der Vernissage

Eine außerordentlich gelungene Kunstausstellung war die vom 2011 mit den lokalen Malerinnen Renate Pütz und Dr. Kelly Perdomo und den Malern Manfred Ludwig und Reinhold Hermes. Ein besonderes Highlight waren die Werke des international bekannten Künstlers Joan Thimmel, der seit 2004 immer zu den ausstellenden Künstlern im Hause Ludwig gehörte. Seine Skulpturen konnten die Besucher zum Teil im Garten der Ludwigs betrachten und erleben, was einen ganz eigenen Reiz ausmachte.

Kunst und Kultur in der Scheune ist jedes Mal ein lokales Ereignis, das große Beachtung findet. Regelmäßig kann Manfred Ludwig mehr als 500 Besucher seiner Ausstellung begrüßen.

Der Hafen - Rita PützParadies - Kelly PerdomoKirche Oberleuken - Kohlezeichnung vom Manfred LudwigDrei Skulpturen von Joan ThimmelKünstler der Ausstellung 2011

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Vorschaubild: Europa-Skulptur von Joan Thimmel
Alle Fotos: Ferdinand Luxenburger

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