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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Hotel zur Post und Weinrestaurant

Hotel zur Post und Weinrestaurant "Postillion" in Blieskastel

Herbert Kihm

Mitten in der Altstadt der Barockstadt Blieskastel liegt das geschichtsträchtig Haus, wo seit 1842 die "Königlich-bayrische Postexpedition" untergebracht war. Dort wurde auch 1921 die letzte Postkutsche verabschiedet.
Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert zeigt mit seinem seltenen und schönen Fachwerkgiebel zu der einzigen Kreuzung des alten Blieskastel in der Zeit vor 1773.

Der Autor, ein gebürtiger „Kaschdler Buu" hat hier mit Freunden viele schöne Stunden verbracht, damals unter der warmherzigen Leitung von Inge Heisel. Auch unter der heutigen Leitung von Familie Hauck ist diese herzliche und persönliche Atmosphäre zu spüren, die der Gast von Anfang an zu spüren bekommt.
Die Speisekarte des Restaurants bietet eine Vielfalt exquisiter und dennoch preiswerter Gerichte, gelungener Kompositionen zwischen regionalen Bezügen zum Bliesgau und dem nahen Frankreich. Die Weinkarte bietet eine vorzügliche Auswahl, sowohl an Qualität als auch was die Preise angeht.

Im Herzen der Altstadt gelegen bieten sich von hier aus eine Fülle von Ausflügen an ,denn verlässt man das Haus, ist man schon inmitten in der Altstadt oder man erklimmt den Schlossberg in Richtung barocker Schlosskirche, dem Franziskanerkloster mit seiner „wundertätigen Madonna" oder man ersteigt den Hohberg mit dem „Gollenstein", einem prähistorischen Menhir der Bronzezeit. Mit dem Fahrrad oder auf „Inlinern" erreicht man auf der malerischen ehemaligen Bahntrasse der Bliestalbahn den „Europäischen Kulturpark Bliesbrück-Reinheim" oder die römischen Ausgrabungen in Schwarzenacker und ist dabei immer im „Biosphärenreservat Bliesgau" mit seiner überwältigenden Vielfalt an kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.

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Fotos: Herbert Kihm

www.hotel-blieskastel.de