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Berndt Seite

N wie Ninive
Erzählungen

In metaphorisch einprägsamen Stil  werden verschiedene Schicksale erzählt, die ihren Haupthelden alles abverlangen, sie an ihre Grenzen bringen. Bei der Frage nach der Schuld, nach Gerechtigkeit und Gott verstricken sich Zukunft und Vergangenheit. 

"Er hat einen eigenen Ton, ein bisschen mecklenburgisch erdenschwer, aber dann auch wieder sehr poetisch"

Frankfurter Allgemeine 07.10.2014 Nr. 232 S. 10 

Grenzlandtheater

Grenzlandtheater

Guido König

„So wars nicht zu allen Zeiten“

Das Leben an der Grenze, das fürs Saarland und seine Bewohner so bestimmend war und ist, hat der saarländische Dichter, Schriftsteller und Sachbuchautor Professor Guido König in seinem Gedicht treffend und liebevoll eingefangen. Es drückt die Freude darüber aus, dass nicht mehr Feindschaft, Hass, Fronten, Schlachten und Krieg vorherrschen, sondern Friedfertigkeit, Freundschaft, Verständigung und gegenseitiger Nutzen. So hätte es immer schon sein können und wir sollten alles dafür tun, dass es so bleibt.
Florian Russi

Moselfränkisch/Deutsch/Französisch
wird gesprochen längs der Grenze.
Kreuz und quer, so hör und les ich,
schnattern es sogar die Gänse.

In Grosblie und Stiring-Wendel,
in Saarbrücken und in Merzig
gibt es manch ein Angebändel
in der Liebe, heiß und herzig.

Feiert der Franzose Siege,
fährt er nach Saarbrücken kaufen,
und nach Spichern, hoch die Stiege,
fahren Deutsche, um zu laufen.

Ohne Vorbehalt und Zweifel
lebt man an der Grenze friedlich.
Weit entfernt von Gott und Teufel,
ißt und trinkt man ganz gemütlich.

So war ‘s nicht zu allen Zeiten.
Feindschaft trennten, Hass und Kämpfe.
Heute herrscht bei allen Leuten
Freundschaft ohne Seelenkrämpfe.

 

*****

Vorschaubild: Kinderbild bearb. von Rita Dadder

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