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Der Bronstein-Defekt

und andere Geschichten 

Christoph Werner

"Ich stellte bald an mir selbst die Verführung durch Zählen und Auswerten fest und empfand die Wonne, Gesetzmäßigkeiten bei gewissen Massenerscheinungen festzustellen. Nichts war vor mir sicher. Als erstes machte ich mich über die Friedhöfe her..."

Café Lolo

Café Lolo

Florian Russi

Saarländische Kaffeehauskultur

Das Café Lolo in Alt-Saarbrücken wurde 1969 gegründet, beruft sich aber auf die lange Tradition europäischer Kaffeehäuser, die 1667 in Venedig begann und wenige Jahre später in Wien zu einem Höhepunkt gelangte. Das „Lolo“ gehört zu den ersten Caféhaus-Adressen Saarbrückens. Seinen Namen hat es von seiner ersten Besitzerin. In Saarbrücken liebt man es, bewährte GastgeberInnen beim Vornamen zu nennen. Lolo war bekannt für ihre Butterkuchen und beliebt bei den Saarbrückern, die sich zum Frühstück verabredeten. Heute hat das Lokal einen neuen Besitzer. Dessen Ehrgeiz ist u. a. darauf gerichtet, feinste Kuchen und Torten zu backen. Bei einem Besuch im Sommer 2017 zählten wir 34 verschiedene Kuchensorten, vom Zwetschgen- über einen Krokantkuchen bis zur Käsesahnetorte. Da kann einem die Entscheidung schwer fallen.

Der Gästeraum ist nicht sehr groß. Man sitzt zumeist an runden Tischen in gepflegt-gemütlichem Ambiente. Das Café Lolo ist ein Eckpunkt für Kaffeehaus- und Kuchenbäckerkultur. Es unterhält im Zentrum Saarbrückens, in der Bahnhofstraße, im 1. Stock einer bekannten Buchhandlung noch eine Filiale, ein kleines, ansprechendes Literaturcafé.

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Fotos: Florian Russi (2), Rita Dadder (4)

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