Saarland Lese

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Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Hotel Römerhof, Saarbrücken

Hotel Römerhof, Saarbrücken

Rudolf Dadder

Sympathische Herberge

Der Römerhof ist ein Mittelklassehotel, das in recht zentraler Lage in Saarbrücken angesiedelt ist. Wenn man die genaue Adresse nicht weiß, besteht die Gefahr, dass man am Hotel vorbeifährt ohne es zu bemerken. Es liegt an der Straße zum Kieselhumes etwas zurückversetzt in eingezäuntem Gelände. Die Toreinfahrt führt unmittelbar zu den vor dem Haus befindlichen Parkplätzen. Ich kannte das Hotel früher nicht, bin zufällig dorthin geraten, weil mein Büro den Auftrag hatte, eine strategisch günstig gelegene und preiswerte Unterkunft für mich zu finden. Einige Freunde waren der Ansicht, dass ich mir ein luxuriöseres Hotel leisten sollte, doch ich bin mit der „Entdeckung" des Römerhofs durchaus zufrieden und inzwischen oft dort eingekehrt, wenn ich in Saarbrücken zu tun hatte. Auch die Mitarbeiter und Kollegen, die mich dabei begleitet haben, hatten an der preisgünstigen Unterkunft nichts auszusetzen.

Das Haus wird seit 1972 privat geführt. An vielen kleinen Details, wie gusseisernen Platten an einer Außenwand und der Dekoration der Innenräume, sieht man, dass die Wirtsfamilie eine liebevolle Beziehung zu ihrem Gästehaus hat, und seine Besucher zufrieden stellen will. Nichts ist pompös, alles ist einfach und bürgerlich. Man findet sich schnell ein als Gast dieser Herberge.

Das nicht sehr große, über Eck gebaute Haus hat 12 Zimmer und 4 Appartements. Die Zimmer sind zum Teil unmittelbar vom Innenhof oder einem Balkon aus zu erreichen. Die Ausstattung ist unterschiedlich, immer ordentlich, sauber und gemütlich. Um die Bedürfnisse der Gäste kümmert sich in der Regel die Chefin persönlich. Der Service ist freundlich und zugewandt, die Gäste können sich heimisch fühlen.

Das Angebot am Frühstücksbuffet ist reichhaltig und ausreichend. Auf Wunsch wird dem Gast auch ein frisch gekochtes Ei serviert. Der Römerhof ist kein Ferienhotel, doch ein Tipp für Gäste, für die der Besuch der Stadt Saarbrücken im Vordergrund steht. Nicht zu vergessen (und für mich wichtig): Das Mitbringen von Hunden ist ausdrücklich erlaubt.


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Internet: roemerhof-saarbruecken.de

 

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Fotos: Rudolf Dadder

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