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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Der Hl. Pirminius

Der Hl. Pirminius

Herbert Kihm

Statue des Hl. Pirminius in der Abtei Murbach im Elsass
Statue des Hl. Pirminius in der Abtei Murbach im Elsass

Der Hl. Pirminius (*um 670, †3. November 753 im Kloster Hornbach) gilt als der Glaubensbote des südwestdeutschen Raumes und des Elsass schlechthin.

Er zählt zu den sogenannten Wandermönchen, und er handelte wohl im Auftrag der Karolinger, insbesondere von Karl Martell. Kennzeichnend für sein Wirken war die Gründung von Klöstern, die zu Zentren der Glaubensverkündung des jeweiligen Raumes wurden. In allen Klöstern galten die Regeln des Hl. Benedikt von Nursia.

Seine Gründungen reichen vom Bodensee (Kloster Mittelzell auf der Reichenau) über den Schwarzwald und die Vogesen bis zur letzten Klostergründung, dem Kloster Hornbach im Jahre 724. Hier starb Pirminius auch und wurde dort beerdigt. Nach der Wiederentdeckung des Grabes ruhen nun ein Teil der Reliquien wieder an ihrem ursprünglichen Ort.

Pirminius lebt allerdings nicht nur durch seine Klostergründungen weiter, sondern z. B. auch im Namen der Stadt Pirmasens. Eine Deutung des Ortsnamens der ehemalig selbstständigen Gemeinde Bierbach geht ebenfalls auf Pirminius zurück.

„Im 8. Jahrhundert wirkte der Abt des Klosters Hornbach - Pirminius - als Glaubensbote im Bliestal. Das Klosterland hieß „Pirminsland", die Hintersassen „Pirmannsleute". Der Klosterwald war der „Pirmannswald" (so heißt dieser Wald noch heute). Es könnte also durchaus so gewesen sein, dass die Bächlein, die im Pirmannswald entspringen, einstmals „Groß-Pirminsbach" und „Klein-Pirminsbach" hießen. Durch die im Volk übliche Zusammenziehung und Abkürzung ist aus dem „Groß-Pirminsbach" dann „Groß-Birbach" geworden. Der Ort, der am „Groß-Birbach" entstand, wurde dann von den Nachbargemeinden „Birbach" genannt, woraus dann später der heutige Name ‚Bierbach‘ wurde." (Zitat aus dem Artikel "Bierbach" in Wikipedia).

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Bildquellen:
-Das Vorschaubld oben links zeigt das Wappen der ehemals selbstständigen Gemeinde Bierbach (heute ein Stadtteil von Blieskastel). Im silbernen Herzschild der Heilige Pirminius in rotem Ornat mit dem Evangelienbuch in der Rechten und dem Krummstab in der Linken.
- Das Bild oben rechts zeigt das Neumittelalterliche Standbild des Heiligen Pirminius beim Kloster Murbach im Elsass. Urheber:Alex (Alexander Anlicker); Lizenz: CC BY-SA 3, via wikimedia Commons