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Flechtwerk
Lebendige Nachbarschaft und Integration

so heißt die erste Ausgabe unserer neuen Zeitschrift

FLECHTWERK - Lebebendige Nachbarschaft und Integration

Die Deutschen sind ofener geworden und haben gleichzeitig mehr Sinn für Heimat, Familie und Nachbarschaft entwickelt. Es müssen neue Wege gesucht werden, um Ausgrenzung und Anonymität zu verhindern.

Trägerwerk Soziale Dienste im Saarland

Trägerwerk Soziale Dienste im Saarland

Uta Plisch

Das Trägerwerk Soziale Dienste im Saarland (TSL) wurde im Jahr 2012 auf Initiative des Rechtsanwalts Jörg Rommelfanger als gemeinnützige GmbH gegründet. Der in Merzig geborene Jurist lebt heute in Leipzig und leitet seit 2003 die Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen Anhalt GmbH mit Sitz in Halle. Die Trägerwerksgruppe (TWSD) wurde 1991 durch den ebenfalls aus dem Saarland stammenden Rechtsanwalt Rudolf Dadder gegründet und im Jahr 2008 unter dem Dach einer gemeinnützigen AG zusammengefasst. Zu ihr gehören (Stand Dezember 2015) 250 soziale Einrichtungen und Projekte mit über 2.000 Mitarbeitern in sieben Bundesländern. Die saarländische Gesellschaft ist das jüngste Kind der Gruppe. Landesgeschäftsführer ist Jörg Rommelfanger, Prokuristin und Stellvertreterin die Saarbrücker Familienanwältin Mechthild Hoffmann.
Geschäftsstelle TWSD Saarland
Geschäftsstelle TWSD Saarland

Die Trägerwerksgruppe ist dezentral organisiert. Die Landesverbände und Einrichtungen verfügen über ein hohes Maß an Autonomie. Die Landesgeschäftsführer gehören alle zugleich auch dem Gesamtvorstand der TWSD-AG an. Jörg Rommelfanger ist auch deren stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Die Dachgesellschaft hat einen neunköpfigen Aufsichtsrat. Dessen Vorsitzender ist seit 2014 der leitende MDR-Redakteur Benedikt Otto. Er ist ebenfalls gebürtiger Saarländer und war bis zur Wende Redakteur beim saarländischen Rundfunk. Die inhaltliche Arbeit der Trägerwerke wird durch ein Kuratorium begleitet, dem 26 Persönlichkeiten des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens angehören. Vorsitzender des Kuratoriums ist der ehemalige deutsche Botschafter bei den Organisationen der Vereinten Nationen in Rom, Dietrich Lincke (Berlin), Stellvertreter der Oberbürgermeister von Meißen, Olaf Raschke. Mit der Gesellschaft verbunden sind eine Akademie zur beruflichen und gesellschaftlichen Fortbildung, ein Handelsunternehmen ein Verlag und eine Druckerei. Die Aufgabe des "Think Tank" für die Trägerwerke hat der 1970 im Flughafenrestaurant von Ensheim gegründete Arbeitskreis für Kultur und Gesellschaftspolitik („Ensheimer Kreis") übernommen.

Alle Unternehmungen unterliegen den Grundsätzen der Gemeinnützigkeit. Eventuelle Betriebsüberschüsse müssen für die satzungsgemäßen Wohlfahrtszwecke verwendet werden. Außer im Krankenhauswesen sind die Trägerwerke in allen Bereichen der Wohlfahrtspflege engagiert. Schwerpunkte bilden die Jugendhilfe und die Betreuung und Beratung psychisch Erkrankter. Eine Vorreiterrolle haben die Trägerwerke auch in der Hospizbewegung übernommen. Das erste stationäre Hospiz in den neuen Bundesländern sowie das erste im Bundesland Thüringen wurden von den Trägerwerken in Radebeul (bei Dresden) bzw. in Bad Berka (bei Weimar) errichtet.

Zurzeit (2016) engagiert sich die Gruppe auch intensiv im sozialen Quartiersmanagement und in der Betreuung unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge. Das Trägerwerk im Saarland hat seine Arbeit mit Jugendhilfeeinrichtungen in Illingen-Hirtzweiler und in Tholey-Scheuern aufgenommen.

Gemäß ihrer Satzung sind die Trägerwerke politisch und weltanschaulich neutral und arbeiten auf der Grundlage eines freiheitlich-humanistischen Weltbildes. Sie sind Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband.