Saarland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Saarland-Lese
Unser Leseangebot

Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


Unser Leseangebot

Frank Meyer

Raum 101
Erzählungen über Männer

Von dem Konflikt mit dem Vater beim Froschschenkeljagen, den abenteuerlichen Gefühlen einer Kinderliebe, den bleibenden Momenten mit dem besten Freund, die erschütternden Erlebnisse beim Bund...teils einfühlsam, teils derb erzählen die Geschichten dieser Sammlung, wie Jungen und Männer sich in verschiedenen Lebensabschnitten bewähren... oder wie sie versagen. 

Morgenstunde hat Gold im Munde

Morgenstunde hat Gold im Munde

Josef Weyand

Morgenstunde hat Gold im Munde

Er: Morje!

Es: Kummschddu ach schunn, ich hann schunn bald die halb Zeitung geläs.

Er: Awwer, es iss jo erschd zehn no acht.

Es: Egal, um acht wird bei uns kaffee getrunk un do hat jeder do zu sinn.

      Ich hann den Kaffee schunn zweimol warm gemach.

Er: ?

Es: Ei wie sieschd du donn widder aus? Die halb Zahnpastatub hängt dir noch am

      Schnawwel.Butz dich erschd mol ab, sunnschd gennich dir ke Kuss.

Er: Haschd du die Zeitung schunn geles?

Es: Nee, das sieschd du doch!

Er: Ei dann geb wir wenigstens e Blatt.

Es: Nee, dann iss die Zeitung noher verrobt!

      Willschde e Ei?

Er: Nee, weschde doch, dass ich ke Eier esse darf.

Es: Hedd sich ja künne geännnert hann!

      Sauber bist du auch nicht rasiert...und der Duft, was haschdde donn widder an dich

      geschmiert?

Er: ?

Es: Was bischde donn so fein angezooh?

Er: Ei, ich muss no Dillingen wejen meine neije Zähn.

Es: Was machen denn die?

Er: Die mache nix, die genn gemach.

Es: Wo?

Er: In Merzig, im zahntechnischen Labor.

Es: Was, die Zähn werre in merzig gemach un in Dillingen muschd du se abholle?

Er: Ei jo, beim Zahnarzt.

Es: Du suchst doch nur e Grund, für widder abzuhaue!

      Was soll ich donn heut koche?

Er: Grumbiersupp..

Es: Was, Grumbiersupp? Bischde widder zu faul se kaue?

Er. Nee, mit meine neie Zähn konn ich noch nicht richtig beiße.

Es: Wer`s glabt!

      Awwer stell dich mol hin. Mit der Bux do kannschd du nit fort gehen.

      Do iss ja e großer Blacke drin!

Er. Denne butz ich noch ab.

Es: Die Abbutzerei kenne ich.

      Zieh e anner Bux an, was solle die Leit donn vun mir denke?

Er: Ich geh noch uffs Kloo, dann hau ich ab.

Es: Awwer klapp de Deckel hoch genuch, un mach ke Spritzer!

      Was tätest du denn ohne mich mache?

Er: Ei, dann tät ich dahemm bleiwe un mol in Ruh Kaffee trinke.

Es: Wie der wieder so fresch iss. Bei dem darf ma gar nix saan.

      Mit wem soll ich üwerhaupt schwätze?

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Urlaub dehemm
von Herbert Kihm
MEHR
Weihnachde bei uus dehääm
von Maria Becker-Meisberger
MEHR
Es ist nie zu spät!
von Herbert Kihm
MEHR
Ensheimer Kreis
von Josef Weyand
MEHR
E Traumrääs
von Herbert Kihm
MEHR
Anzeige:
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen