Saarland-Lese

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Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


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André Barz
Kennst du E.T.A. Hoffmann?

"Erlaubst du, geneigter Leser, ein Wort? Hättest du nicht Lust auf einen Tee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht magst du aber auch lieber einen Punsch, so wie ich?"

Dieses Buch, versehen mit allerlei Bildern und Zeichnungen, macht es leicht E.T.A. Hoffmann kennenzulernen. Das Beste daran ist, der "erste Fantasy-Dichter" erzählt ganz persönlich sein Leben, davon, wie er eigentlich Musiker werden wollte und dann doch Schriftsteller geworden ist, obwohl ihn das nie interessiert hat, und von seinen Erfahrungen mit der Liebe. Nebenbei gibt er einige seiner Märchen und Erzählungen zum besten.

Gedanke iwwers Lache

Gedanke iwwers Lache

Herbert Kihm

De Backes Heinz lääst in sei‘m Buch, dem schlaue,
zu seiner Bildung un zu sei'm erbaue,
was Dichter sisch Gedanke mache
iwwer Sinn un Unsinn vun dem Lache.

Erschdaund sieht er, dass lache
ausser uns kä annre mache,
was zeischd, dass mit de Freelischkääd,
de Mensch weit iwwer alle Tiere schdeed!

Gleisch druff, doo lacht'r laudhals los,
schreibt doch doo Professor Kloos:
Beim Lache zeischd e jed Objekt,
was fier e Charakter in ihm schdeckt.

Die ääne lache iwwer Witze,
weil se kä Veschdant besitze.
Bei annre isch das Lache längschd veschwunn,
seid dem sie han ihr Fraa gefunn!

Dann schdeed: Ein „Lacher", der sei maskulin,
weil sinnlos wär der feminin!
Wobei, das Lache so an sisch
joo eischendlisch doch säschlisch isch!

Zum Lache find er aa die Worte:
Das Lache sei an mansche Orde
eenfach ned so „angebracht"
z.B. wä ma uff'm Friedhof lacht.

Doch lache sollt ma ungeniert,
so oft un laut ma das veschpiert,
denn selbschd in Gottes Herrlischkäät
doo wird gelacht - in Ewigkäät!

Un willsch'de IHN zum Lache bringe,
do musch'de ned noo Witze ringe,
den ER lacht schneller als de ahnscht,
vezehlsch'de IHM, was du so plaanscht!

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