Saarland-Lese

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Unser Leseangebot

Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


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Mimo hat Zahnweh

Ines Andre-Korkor

Als Meerschweinchen Mimo eines Tages erwacht, hat es fürchterliche Zahnschmerzen. Doch es will den Geburtstag seines besten Freundes nicht verpassen. Ob die Feier so viel Ablenkung bietet, dass sich das Zahnweh vergessen lässt?

Eine Geschichte für die Jüngsten zum Thema Zahnarzt und Zahnschschmerzen. Die niedlichen und warmherzigen Illustrationen von Petra Lefin lassen nicht nur Kinderherzen weich werden.

Vom Kreislauf der Natur

Vom Kreislauf der Natur

Guido König

Was möchte uns der Autor, Guido König, mit diesem Gedicht wohl verkünden? Nun ja, deutlich wird auf jeden Fall eines: Das Leben, die Natur und auch deren Kreislauf quillt über voller Widersprüche, die sich aber insgesamt immer wieder ausgleichen, in Waage halten. So ist es auch mit dem Leben der Menschen, dass viele Höhen und Tiefen, im kleinen Privaten, aber auch im großen Gesellschaftlichen und Politischen erfährt. Königs Fazit zu dieser philosophischen Auseinandersetzung ist jedoch, dass jeder irgendwann einmal sterben muss. Ob er sich über das Leben und dessen Kreislauf beschwert, oder ob er sein Dasein auf die glücklichen Momente seines Lebens konzentriert, ist dabei unerheblich. Fraglich ist am Ende nur noch, welche der beiden Lebenseinstellungen erstrebenswerter erscheinen mag.

Carolin Eberhardt

Mancher Vogel sperrt den Schnabel

Auf und singt sein Lied ins Weite

Ohne Mikrofon und Kabel

Vor dem Flug zur Mückenbeute.

 

Dieser Zwiespalt gilt für alle

Lebewesen auf der Erde.

Friedenslied und Kriegerkralle

Sind die Reiter aller Pferde.

 

Fressen und Gefressenwerden

Sind Vehikel unsers Lebens.

Sein und Nichtsein sind Gefährten

Und Bedingung jeden Strebens.

 

Dennoch lieben Menschen Vögel

Und die Vögel Menschenkinder.

Durst und Hunger sind die Siegel

Bieder und nicht nur im Winter.

 

Alles hält sich stets die Waage,

und im Gleichgewicht bleibt alles.

Es erhebt sich nur die Frage:

Braucht das Dasein Bruch und Dalles?

 

Ja und nein, behaupten Weise

Und begeben sich zur Ruhe.

Sie genießen`s Lied der Meise.

Jeder liebt halt sein Getue.

 

Nobel geht die Welt zugrunde

Noch im Tanzen auf Vulkanen.

Allen schlägt die Todesstunde

Mit und ohne düstres Mahnen.

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