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Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

November

November

Herbert Kihm

"Quod sumus, hoc eritis. Fuimos quandoque, quod estis."

(Was wir sind, werdet ihr sein. Was ihr seid, waren wir einst.)


***

Wie winscht ma sisch doch ab un zu,
ned nur middas endlich Ruh!

Ma schafft und rafft fier Hab un Gut
Oft meh als gut em schließlisch dut.

*

De Heinz,der glaabt sisch unendberlisch,
bei jedem Anlass zeichd’r sisch.

Selbschd wenn Oma Emma hunnertänns,
doo isch‘r doo, er zeischd Präsenz.

Nadierlisch isch’s ihm einerlei,
denn selbscht de Sunnda bleibt ned frei,

dann singt er mit im Kärschechor,
mit seinem schdrahlenden Tenor.

Bei jedem Feschd isch er debei,
sei Körper isch’m enerlei.

Un wann se dann am Schdamdisch sitze,
kommt er so rischdisch erscht in’s Schwitze.

Doch pletlisch, trefft ne middedrin -
obgleich grad wischdisch der Termin-

de Schlaach - un fällt ne wie a Baam!
Trotzdem‘s ned passend in de Kraam.

Jetzt hat’er Ruh un ewig frei –
Nur am Graab – doo war er noch debei!


*****

Vorschaubild: Herbert Kihm

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