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Heute gilt Büchner unbestritten als Begründer der modernen deutschen Literatur. Lassen Sie sich auf eine Begegnung mit dem rebellischen und jung verstorbenen Dichter und seinem ungewöhnlichen Werk ein.

Phalène-Zucht von Spiesen

Phalène-Zucht von Spiesen

Rita Dadder

Liebhaberzucht eines liebenswerten Hundes

Phalènes von Spiesen
Phalènes von Spiesen

Es ist eine selten gewordene Hunderasse, die da von Katrin Marx in Spiesen gezüchtet wird. Ihr Name ist Phalène, das französische Wort für „Nachtfalter“. Zusammen mit der Schwesternrasse „Papillon“ (Schmetterling) sind sie Varietäten des „Kontinentalen Zwergspaniels“. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Rassetypen sind die Ohren, die beim Papillon als große Stehohren, die an einen Schmetterling erinnern, beim Phalène dagegen als Hängeohren getragen werden.

Die kleinen Hunde wiegen laut Rassestandard zwischen 2,5 und 5 kg und werden nicht größer als 28 cm Schulterhöhe. Ihr langes, seidiges Fell ist in der Grundfarbe weiß mit farbigen Abzeichen. In der frühen Neuzeit waren sie an den europäischen Fürstenhöfen sehr beliebt, wobei auf Gemälden ab dem 13./14. Jahrhundert eher der hängeohrige Typ, der heutige Phalène, abgebildet ist. Der Papillon mit den Stehohren (Schmetterlingshündchen) taucht erst ab ca. 1700 auf Bildern auf.

Gemälde von Antoine Pesne (1683 - 1757)
Gemälde von Antoine Pesne (1683 - 1757)

Nach der französischen Revolution und dem Niedergang des Adels wurde es still um diese Hündchen, erst zum Ende des 19. Jahrhunderts bemühte man sich darum, die Rasse wieder auferstehen zu lassen.

Trotz ihrer zarten Statur sind diese Zwergspaniels keine Stubenhocker. Im Gegenteil: Sie lieben längere Spaziergänge, sind dabei ausdauernd und ausgesprochen interessiert an ihrer Umwelt. Sie sind anmutig und possierlich, sensibel und gleichzeitig robust, Sie zeichnen sich aus durch Intelligenz und Anpassungsfähigkeit, sind anhänglich und freundlich und dabei durchaus wachsam. Man muss sie als eigenständige, aktive Persönlichkeiten betrachten, die es sich zwar gern mal in einem weichen Körbchen oder auf der Couch bequem machen, die man aber nicht als „Sofahündchen“ unterschätzen und halten sollte. Sie sind ideale Begleit- und Familienhunde, die man auch in vielfacher Hinsicht ausbilden kann.

Katrin Marx mit einem ihrer Phalènes
Katrin Marx mit einem ihrer Phalènes

Phalènes sind, wie gesagt, selten geworden und im deutschsprachigen Raum gibt es nur wenige ZüchterInnen. Eine davon lebt im Saarland, in Spiesen und so lautet auch der Zwingername „von Spiesen“.

Die Züchterin Katrin Marx stammt von einem Bauernhof, und der Umgang mit Tieren gehört zu ihrer Persönlichkeit. Wer sie besucht und ihre Hunde-„Rasselbande“ kennenlernt, merkt sofort, dass neben der Begeisterung für und dem Bemühen um die Rasse das Glück ihrer Tiere für sie ausschlaggebend ist.

Einen ihrer liebenswerten und schönen Hunde hat sie mir und meinem Mann anvertraut. Wir freuen uns jeden Tag neu über unsere Kleine, die bei aller Sensibilität, doch ständig daran interessiert ist, Neues kennenzulernen und mit ihrem besonderen Charme ihre Umgebung regelmäßig verzaubert.

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Homepage: https://www.phalenes.de/

Phalène-WelpenPhalène-BabyHundemüdeSiegerin Hermine von SpiesenAuf einer Hundeausstellung (2017)Tizian: Porträt der Eleonora Gonzaga (1538)Tizian, Venus von Urbino (mit Hund), 1538Antoine Pesne, Friedrich II. als KInd mit seinem Zwergspaniel (Phalène)

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- Vorschaubild: Katrin Marx
- Fotos im Text: (3): Rita Dadder
- Fotos in der Bildergalerie (5): Katrin Marx
Die Reproduktionen der historischen Gemälde (4) sind aufgrund ihres Alters gemeinfrei.

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