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André Barz
Kennst du E.T.A. Hoffmann?

"Erlaubst du, geneigter Leser, ein Wort? Hättest du nicht Lust auf einen Tee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht magst du aber auch lieber einen Punsch, so wie ich?"

Dieses Buch, versehen mit allerlei Bildern und Zeichnungen, macht es leicht E.T.A. Hoffmann kennenzulernen. Das Beste daran ist, der "erste Fantasy-Dichter" erzählt ganz persönlich sein Leben, davon, wie er eigentlich Musiker werden wollte und dann doch Schriftsteller geworden ist, obwohl ihn das nie interessiert hat, und von seinen Erfahrungen mit der Liebe. Nebenbei gibt er einige seiner Märchen und Erzählungen zum besten.

E Traumrääs

E Traumrääs

Herbert Kihm

(e Hommasche an Wilhelm Busch)

Im Sunneschein dort uff de Bank
doo sitzt de Rudi un de Frank,
de Frank der saat : Jetzt geb moo aacht,
was isch geträämt han so heit Naacht:

Mir zwei, mir war'n im Urlaub- weit vun doo
in de Karibik - odder soo,
dort lei isch in dem Sand dem warme
un links un reschts a Määde in de Arme!

Doch bei dir gleich nääwedran-
es duud ma lääd, dass so se saan -
hascht du gehuckt mit Leidensmiene,
weil weit un bräät ke flotte Biene!

De Frank hat furschtbar dass gefreit
derweil die Gall‘ beim Rudi schdeit,
un zack! schubst Rudi jetzt de Frank
ganz pletzlisch runner vun de Bank!

Doo druff der jetzt de Rudi kloppt,
un nimmand jetzt die Zwei noch stoppt,
so geht dass weider fier e Weil
un kenner vun de Zwei bleibt heil!

Was saad uns jetzt die ganz Geschischt,
die soviel Unheil angerischt?
Dass selbscht a Traumrääs, wie ma sieht,
oft bittre Feindschaft noo sisch zieht!

 

*****

Vorschaubild:Cocos nucifera, Margarita, Nueva Esparta, Venezuela, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

 

 

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