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Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

Das Märchen der täglichen Pflichten und Aufgaben

Das Märchen der täglichen Pflichten und Aufgaben

Herbert Kihm

Es lebten einst vier Individuen, die wir wie folgt nennen wollen:
Alle - Jemand- Jeder und Niemand.

Es begab sich nun, dass eine wichtige Arbeit zu erledigen war und man beauftragte „Alle" sie zu tun."Alle" war jedoch überzeugt, dass „Jemand" das schon tun würde. „Jeder" konnte dies zwar tun aber in der Realität tat dies „Niemand".

„Jemand" erzürnte sich darüber sehr, denn schließlich ging der Auftrag ja an „Alle". Dieser dachte, dass „Jeder" dies machen könnte und „Niemand" zweifelte daran, dass „Jemand" dies tun würde.

Was war das Ende vom Lied: Der Vorwurf ging von „Jemand" an „Alle", dass „Niemand" machte, was „Jeder" hätte machen können.
Was lernen wir daraus:

Damit „Niemand" einen Vorwurf macht, wäre es besser, wenn „Jeder" tun würde, was er muss, ohne die Hoffnung zu wecken, dass es „Jemand" an seiner Stelle täte.

Diese Nachricht schick an „Alle", damit „Jeder" sie an „Jemand" weiterleiten oder erzählen kann und „Niemand" dabei vergessen wird.

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