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Saarbrücken

Die 99 besonderen Seiten der Stadt

Rita Dadder und Florian Russi

Saarbrücken, Landeshauptstadt des Saarlandes und unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen, ist eine Stadt mit vielen Reizen. Es hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Von Goethe wurde es besucht und beschrieben und von Kaiser Barbarossa teilweise zerstört. Heute ist Saarbrücken eine moderne Metropole mit Universität, Museen und vielfältiger Kultur. Hier lebt man nach der Devise: »Wir wissen, was gut ist«, ist gastfreundlich und lässt sich gerne »entdecken«.


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André Barz
Kennst du E.T.A. Hoffmann?

"Erlaubst du, geneigter Leser, ein Wort? Hättest du nicht Lust auf einen Tee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht magst du aber auch lieber einen Punsch, so wie ich?"

Dieses Buch, versehen mit allerlei Bildern und Zeichnungen, macht es leicht E.T.A. Hoffmann kennenzulernen. Das Beste daran ist, der "erste Fantasy-Dichter" erzählt ganz persönlich sein Leben, davon, wie er eigentlich Musiker werden wollte und dann doch Schriftsteller geworden ist, obwohl ihn das nie interessiert hat, und von seinen Erfahrungen mit der Liebe. Nebenbei gibt er einige seiner Märchen und Erzählungen zum besten.

Zwiegespräch

Zwiegespräch

Josef Weyand

  • Hat dir eigentlich das Mittagessen geschmeckt?
  • O, ich hann schunn besser gess!
  • Awwer nit bei mir!
  • Ne, bei meiner Mudder.
  • Du un die Mudder, du hätst solle dei Mudder heirate.
  • Ei jo, die hat mich noch vor dir gewarnt.
  • Was gibt's dann üwwerhaupt zu grinse?
  • Ich grinse doch garnit.
  • Ich han doch genau gesiehn, wie du gegrinst haschd.
  • Du siehst nit mehr gut. Kaaf dir mol e nei Brill.
  • Wenn du dich nit auf mei Brill gesitzt hättes, brauchte ich keine.
  • Der Optiker hat gesaat, das wär nit so schlimm gewesen. Die Brill hätt schon schlimmeres gesiehn.
  • Jetzt guckst du schon widder no dem Mann do driwwe.
  • Do kann ich doch nix dafür, der guckt ja ach.
  • Awwer, der grinst ja auch noch.
  • Ich kanns ihm nicht verbiete. Vielleicht grinst er über dich.
  • Du hast nimme all Tasse im Schrank. Ich kenne denne kerl üwerhaupt nit, un do soll der über mich grinse.
  • Vielleicht kummscht du ihm komisch vor.
  • Du bischtd jo selwer komisch.
  • Das is ko auch ken Wunner, wenn man so e Lahmarsch ist.
  • Jett langts mir awwer. Hätsch dir solle e besserer Mann suchen.
  • Han ich jo, ich han awwer kener gefunn.
  • Jo, du hätsch liewer e Rennfahrer oder e Filmschauspieler gehan.
  • Wie kummscht du dann jetzt auf de Filmschauspieler?
  • Ei du sagst ja immer, dei Bruder wär beim Film. Dabei sitzt er nur an der Kinokass.
  • Ja un, dafür braucht man ja auch Leit, sunschd würde sich noch mehr wie du
    rinsschmuggele.
  • Das eenemol. Das grien ich jetzt dauernd unner die Nas gehall.
  • O, du haschd jo noch mehr uffm Kerbholz.
  • Das muss man sich von so eener Gesippschaft gefallen lasse. Am beschde wärs,
    ich würd ke Wort mehr mit dir schwätze.
  • Dass is die enzig gut Idee, die du bis jetzt gehatt haschd.

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