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Gudrun Schulz
Kennst du Bertolt Brecht?

Neugier wecken für einen Autor, der mit frechem neuen Ton die bürgerliche Gesellschaft attackierte und das Theater revolutionierte. Dies gelingt der Literaturwissenschaftlerin Gudrun Schulz in diesem Band. Brecht selbst kommt mit Briefen, Gedichten und Auszügen auas einigen seiner Werke selbst zu Wort. Dem Buch liegt eine CD mit 13 Hörbeispielen bei.

Fazit : Ein Buch für alle, die noch selbst denken können. 

 

Armin Hary

Armin Hary

Hans Leiner

Aus dem Saarland stammt ein Mann, der während seiner nur kurzen Leichtathletikkarriere die Sportwelt in Erstaunen versetzte. Als erster Mensch lief der Quierschieder Bergmannssohn Armin Hary die 100-Meter-Strecke in nachgewiesenen 10,0 Sekunden. Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom gewann er im 100-Meter-Lauf die Goldmedaille und, nachdem die zunächst siegreichen amerikanischen Sprinter disqualifiziert worden waren, auch eine Goldmedaille im 4 x 100 m Staffellauf (zusammen mit Bernd Cullmann, Walter Mahlendorf, Martin Lauer). Hary setzte Margen, die nach Meinung der Fachleute nicht einmal er selbst noch würde unterbieten können.

Von einigen Funktionären mit Missgunst begleitet, entschied sich Hary 1961 auf dem Gipfel seines Ruhmes, seine sportliche Laufbahn zu beenden. Er wurde Immobilienkaufmann und lebt heute in der Nähe von Landshut (Bayern).

Florian Russi schrieb über ihn¹:

„Der Lauf wurde wiederholt, weil man den vier handbedienten Stoppuhren keinen Glauben schenken wollte. Doch nach dem zweiten Lauf zeigten drei Uhren 10,0 Sekunden an, die vierte 10,1. Nun wurde dem Sprinter Armin Hary, geboren 1937 in Quierschied (Saar), der Weltrekord nicht mehr versagt. Zum ersten Mal war ein Mensch 100 Meter in 10 Sekunden gelaufen. Wenige Wochen später krönte der Saarländer seine sportliche Karriere mit einem Sieg bei den Olympischen Spielen in Rom. Armin Hary ist bis heute der letzte weiße Athlet geblieben, der einen Leichtathletik-Weltrekord aufstellte."

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*) Florian Russi, „Worauf wir sehr stolz sein können", Bertuch Verlag, Weimar, 2. Auflage, 2005