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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Alles Käse?

Alles Käse?

Fritz Leiste

Saarlouiser „Verzählchen"

Bis zur Landtagswahl von 1955 regierte im Saarland die von Johannes Hoffmann (1890 - 1967) geführte Christliche Volkspartei (CVP). Publizistisches Organ dieser Partei war die Saarländische Volkszeitung (SVZ). Deren leitender Sportredakteur war der aus Saarlouis stammende Eugen (Usch) Wagner, ein verbindlicher und kollegialer Mann.

Eines Abends saß Wagner zusammen mit alten Kanufreunden im Restaurant Hermes („Beim Bertram"), einem originären Saarlouiser Lokal. Man beschloss, gemeinsam zu essen, doch der Redakteur hatte Probleme, sich für ein Gericht zu entscheiden. Schließlich sagte er auf gut Saarlouiserisch: „Ach, Herr Ober, bringe Se mir e Käsplatt".

Wenig später kam der Ober und legte ihm die Saarländische Volkszeitung vor. „Sie wollten e Käsblatt", bitte sehr", erkärte er lächelnd.

 

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Vorschaubild: Fotomontage von Rita Dadder, unter Verwendung des Bildes"Six fromages", Urheber: Semnos, Januar 2005, CC BY-SA 3.0, gefunden in Wikimedia Commons