Saarland Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.saarland-lese.de

Weiterempfehlen

Unser Leseangebot
Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Der Hl. Pirminius
Statue des Hl. Pirminius in der Abtei Murbach im Elsass
Statue des Hl. Pirminius in der Abtei Murbach im Elsass

Der Hl. Pirminius (*um 670, †3. November 753 im Kloster Hornbach) gilt als der Glaubensbote des südwestdeutschen Raumes und des Elsass schlechthin.

Er zählt zu den sogenannten Wandermönchen, und er handelte wohl im Auftrag der Karolinger, insbesondere von Karl Martell. Kennzeichnend für sein Wirken war die Gründung von Klöstern, die zu Zentren der Glaubensverkündung des jeweiligen Raumes wurden. In allen Klöstern galten die Regeln des Hl. Benedikt von Nursia.

Seine Gründungen reichen vom Bodensee (Kloster Mittelzell auf der Reichenau) über den Schwarzwald und die Vogesen bis zur letzten Klostergründung, dem Kloster Hornbach im Jahre 724. Hier starb Pirminius auch und wurde dort beerdigt. Nach der Wiederentdeckung des Grabes ruhen nun ein Teil der Reliquien wieder an ihrem ursprünglichen Ort.

Pirminius lebt allerdings nicht nur durch seine Klostergründungen weiter, sondern z. B. auch im Namen der Stadt Pirmasens. Eine Deutung des Ortsnamens der ehemalig selbstständigen Gemeinde Bierbach geht ebenfalls auf Pirminius zurück.

„Im 8. Jahrhundert wirkte der Abt des Klosters Hornbach - Pirminius - als Glaubensbote im Bliestal. Das Klosterland hieß „Pirminsland", die Hintersassen „Pirmannsleute". Der Klosterwald war der „Pirmannswald" (so heißt dieser Wald noch heute). Es könnte also durchaus so gewesen sein, dass die Bächlein, die im Pirmannswald entspringen, einstmals „Groß-Pirminsbach" und „Klein-Pirminsbach" hießen. Durch die im Volk übliche Zusammenziehung und Abkürzung ist aus dem „Groß-Pirminsbach" dann „Groß-Birbach" geworden. Der Ort, der am „Groß-Birbach" entstand, wurde dann von den Nachbargemeinden „Birbach" genannt, woraus dann später der heutige Name ‚Bierbach‘ wurde." (Zitat aus dem Artikel "Bierbach" in Wikipedia).

----
Bildquellen:
-Das Vorschaubld oben links zeigt das Wappen der ehemals selbstständigen Gemeinde Bierbach (heute ein Stadtteil von Blieskastel). Im silbernen Herzschild der Heilige Pirminius in rotem Ornat mit dem Evangelienbuch in der Rechten und dem Krummstab in der Linken.
- Das Bild oben rechts zeigt das Neumittelalterliche Standbild des Heiligen Pirminius beim Kloster Murbach im Elsass. Urheber:Alex (Alexander Anlicker); Lizenz: CC BY-SA 3, via wikimedia Commons